Integra - Institut für Organisationsberatung e.V.

Presse

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG 12.01.2016

"Das lohnt sich definitiv"
Existenzgründerkurs
Auch wenn das Bundeswirtschaftsministerium die Förderung eingestellt hat, will Bärbl Penno ihr Beratungsangebot fortsetzen.

Integra Institut - Dessau
Von Heidi Thiemann
Quelle:
www.mz-web.de

 

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG 12.01.2015

Wirtschaft in der Region
„Gut angelegtes Geld“

Kleine Unternehmen sind dankbar über den Qualifizierungszuschuss und Hilfe. Sachsen-Anhalt unterstützt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds über die Investitionsbank kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Dessau-Rosslau. „Ohne Förderung und ohne Unterstützung hätten wir das nie machen können.“ Den Satz sagen so oder so ähnlich mehrere Unternehmer. Desiree Grelle, die in Zerbst ein Transportunternehmen hat, ebenso wie die Dessauer Alexander Oppelt (Oppelt Deutschland - Wir bekleben alles), IT-Unternehmer Andreas Spielau wie auch Ronny Sturm, der mit einem kleinen Handwerkerservice angefangen hat und schließlich die Firma Heinecke Bau übernahm.

Das Tagesgeschäft, erklären die Firmenchefs, die zwischen zwei und 15 Mitarbeiter beschäftigen, beanspruche sie voll und ganz. Die Firma muss am Laufen gehalten, die Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Mitarbeiter und auch sich selbst weiterzubilden, das sei durchaus ein Thema. Aber sich dann auch noch durch einen Wust an bürokratischen Unterlagen zu kämpfen, dazu fehle einfach die Zeit. Und an dieser Stelle kommt Bärbl Penno ins Spiel mit ihrem Integra Institut für Organisationsberatung und ihrer Mitarbeiterin Doris Walther.

„Wir sind Partner bei der Personal- und Organisationsentwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen“, erklärt sie, und dazu gehöre auch, nicht nur die Firmen ganzheitlich in all ihren Unternehmensfacetten zu betrachten, sondern auch maßgeschneiderte Analysen zu erarbeiten, Qualifizierungsbedarfe und entsprechende Weiterbildungen bzw. auch Fördermöglichkeiten zu ermitteln, schließlich bei der Antragstellung, Mittelabforderung und beim Verwendungsnachweis zu helfen. Die Bürokratie wird den Firmen abgenommen.

Gerade, was die Weiterbildung und einen Zuschuss zur Qualifizierung von Beschäftigten anbelangt, erklärt Penno, unterstütze Sachsen-Anhalt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds über die Investitionsbank kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehr gut. „Das ist aber bei vielen Firmen oftmals unbekannt“, erklärt sie. So konnten bislang Unternehmen, die bis zu zehn Mitarbeiter beschäftigen, bis zu 70 Prozent Zuschuss, und KMU mit mehr als 10 Mitarbeitern bis zu 65 Prozent Zuschuss für allgemeine Qualifizierungsmaßnahmen erhalten. Ob das in der neuen Förderrichtlinie 2015 in dieser Höhe auch der Fall sein wird, ist zwar noch nicht bekannt, dennoch ist Penno von der Förderung überzeugt.

Meisterqualifizierung
„Das ist gut angelegtes Geld“, sagt der Walderseer Bauunternehmer Ronny Sturm. Er selbst fängt seine Meisterqualifizierung an, Mitarbeiter wurden gefördert beim Ablegen der Erlaubnis für Gabelstaplerfahren bzw. beim Pkw-Führerschein. „Ich kann meine Trupps jetzt besser zusammenstellen“, erklärt er.

Alexander Oppelt wiederum kann die Weiterbildung seiner Mitarbeiter zur Optimierung des Warenwirtschaftssystems direkt in seiner Firma durchführen. „Wir haben einen auf uns zugeschnittenen Lehrplan, die Zeit wird dadurch sinnvoll genutzt.“ Die Schulungen im Haus seien viel individueller als bei einem Bildungsträger, „denn es kann sofort auf Probleme, die auf Arbeit anstehen, reagiert werden“, lobt er. Aber alleine - ohne die Unterstützung - „hätte ich diese Schulungsförderung nicht in Angriff genommen“. Dass er dies in die Hände eines Dienstleisters gegeben hat, entlastet ihn. „Das ist aber auch eine Frage der Rechtssicherheit“, erklärt Oppelt. Denn in einer kleinen Firma muss der Chef alles machen, große Firmen haben einen eigenen Personaler, der sich darum kümmert, sagt er.

Andreas Spielau, der seit 1989 in der Computerbranche selbstständig ist, hat sich durch entsprechende Förderungen zum zertifizierten EDV-Gutachter weiterbilden können. „Das war der richtige Schritt“, weiß er heute.

Dass Inhaber und Geschäftsführer über das Förderprogramm mit geschult werden, sagt Penno, „das gibt es in anderen Bundesländern in dieser Form nicht“. Desiree Grelle aber ist froh, hier ebenfalls profitieren zu können. „Ich will meine Firma erweitern“, sagt die Transportunternehmerin, die bislang vorrangig mit der Lebenshilfe zusammenarbeitet. Künftig will sie auch andere Bereiche ansprechen. Dafür sitzt sie auf der Schulbank und macht ihren Busführerschein. (mz)

Von Heidi Thiemann
Quelle:
www.mz-web.de

 
WOCHENSPIEGEL DES/ROS vom Januar 2013

WOCHENSPIEGEL DES/ROS Januar 2013


MOZ, 11.03.2012

Mut zum Chef- und Schicksein
Schwedt (MOZ) Bärbel Glogau aus Angermünde und Ute Schäfer aus Schwedt sind gestandene Chefs. Für sie und mehr als 40 andere Frauen war der Unternehmerinnentag Uckermark mit seinen hochkarätig besetzten Workshops ein Gewinn. Erste Lektion: Vermeide die Worte "eigentlich" und "ein bisschen".
 
"Du weißt, was du willst und kannst. Also sage nicht: Eigentlich führe ich ein Unternehmen. Sage: Hallo, ich bin die Chefin." Mit solchen und anderen markigen Sätzen appellierte Referentin Bärbl Penno an das Selbstbewusstsein der Frauen. Ute Schäfer und Bärbel Glogau tat es gut, an alte Weisheiten erinnert zu werden wie "Tue Gutes und rede darüber" oder "Lachen Sie, denn Muskeln, die Sie nicht beanspruchen, schlaffen ab."
Bärbel Glogau ist Geschäftsführerin der Volkssolidarität Uckermark, die unter anderem fünf Sozialstationen und vier Kindergärten betreibt, darunter auch in Gartz und Tantow. "Oft wird gesagt, ach ihr seid so eine Firma, die Fördermittel kriegt. Aber in meinen 20 Jahren als Geschäftsführerin war es immer eine Herausforderung, dieses Unternehmen zu leiten. Wir müssen uns genau wie das Baugewerbe an Ausschreibungen beteiligen", gab Bärbel Glogau einen Einblick in ihren Alltag. Sie ist stolz, das die Volkssolidarität Uckermark mit ihren 200 Mitarbeitern zu den größeren Unternehmen zählt.

Ute Schäfer ist Vorstandsmitglied in der Unternehmervereinigung Uckermark und Steuerberaterin. Ihre Mandanten aus Schwedt und Angermünde kennen sie als lebenslustige Frau. Kurioserweise beschreibt sie ihr Alleinstellungsmerkmal in der Unternehmenslandschaft so: "Die meisten Menschen gehen bei mir mit einer besseren Laune raus, als sie eingetreten sind. Und das, obwohl ich manchmal keine gute Nachricht habe." Die anderen Workshop-Teilnehmerinnen lachen.

Alle genießen die lockere Atmosphäre des Tages, den Landrat Dietmar Schulze eröffnet hatte. "Ich bedauere es, dass wir immer noch Wochen und Tage finden müssen, um die Frauen in den Mittelpunkt zu rücken", sagte er mit Blick auf die zu Ende gehende Frauenwoche. Der Landkreis und der Familienserviceverein Schwedt haben diesen Unternehmerinnentag zum ersten Mal gemeinsam durchgeführt. Frauen aus der ganzen Uckermark waren gekommen: Bauunternehmerinnen, Anwältinnen, Landwirtinnen und sogar eine Firmenchefin für Brandschutzservice.
Für Madlen Bismar, Vorstandsvorsitzende des Familienservicevereins, war es der dritte Unternehmerinnentag, den sie ausgerichtet hat. "Unser Anliegen ist es, die Firmenchefinnen dabei zu unterstützen Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen."

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1012909

 

MOZ-Redaktion GmbH

Redaktion Uckermark

Schwedt (MOZ) Bärbel Glogau aus Angermünde und Ute Schäfer aus Schwedt sind gestandene Chefs. Für sie und mehr als 40 andere Frauen war der Unternehmerinnentag Uckermark mit seinen hochkarätig besetzten Workshops ein Gewinn.
Erste Lektion: Vermeide die Worte "eigentlich" und "ein bisschen".

"Du weißt, was du willst und kannst. Also sage nicht: Eigentlich führe ich ein Unternehmen. Sage: Hallo, ich bin die Chefin."
Mit solchen und anderen markigen Sätzen appellierte Referentin Bärbl Penno an das Selbstbewusstsein der Frauen. Ute Schäfer und Bärbel Glogau tat es gut, an alte Weisheiten erinnert zu werden wie "Tue Gutes und rede darüber" oder "Lachen Sie, denn Muskeln, die Sie nicht beanspruchen, schlaffen ab."
Bärbel Glogau ist Geschäftsführerin der Volkssolidarität Uckermark, die unter anderem fünf Sozialstationen und vier Kindergärten betreibt, darunter auch in Gartz und Tantow. "Oft wird gesagt, ach ihr seid so eine Firma, die Fördermittel kriegt. Aber in meinen 20 Jahren als Geschäftsführerin war es immer eine Herausforderung, dieses Unternehmen zu leiten. Wir müssen uns genau wie das Baugewerbe an Ausschreibungen beteiligen", gab Bärbel Glogau einen Einblick in ihren Alltag. Sie ist stolz, dass die Volkssolidarität Uckermark mit ihren 200 Mitarbeitern zu den größeren Unternehmen zählt. Ute Schäfer ist Vorstandsmitglied in der Unternehmervereinigung Uckermark und Steuerberaterin. Ihre Mandanten aus Schwedt und Angermünde kennen sie als lebenslustige Frau.
Kurioserweise beschreibt sie ihr Alleinstellungsmerkmal in der Unternehmenslandschaft so: "Die meisten Menschen gehen bei mir mit einer besseren Laune raus, als sie eingetreten sind. Und das, obwohl ich manchmal keine gute Nachricht habe."
Die anderen Workshop-Teilnehmerinnen lachen. Alle genießen die lockere Atmosphäre des Tages, den Landrat Dietmar Schulze eröffnet hatte. "Ich bedauere es, dass wir immer noch Wochen und Tage finden müssen, um die Frauen in den Mittelpunkt zu rücken", sagte er mit Blick auf die zu Ende gehende Frauenwoche. Der Landkreis und der Familienserviceverein Schwedt haben diesen Unternehmerinnentag zum ersten Mal gemeinsam durchgeführt.

Frauen aus der ganzen Uckermark waren gekommen: Bauunternehmerinnen, Anwältinnen, Landwirtinnen und sogar eine Firmenchefin für Brandschutzservice.
Für Madlen Bismar, Vorstandsvorsitzende des Familienservicevereins, war es der dritte Unternehmerinnentag, den sie ausgerichtet hat. "Unser Anliegen ist es, die Firmenchefinnen dabei zu unterstützen, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen."
Dass dies für viele Frauen in Führungspositionen eine Herausforderung ist, schilderte Marianne Herrmann aus 16-jähriger Erfahrung. Sie hat zwei Blumenläden in Schwedt und sechs Angestellte und beschrieb die Schwierigkeit, als zweifache Mutter, Chefin, Blumenverkäuferin und aufmerksame Tochter immer 100 Prozent geben zu müssen. Die anderen Frauen nickten wissend. Diese Zwickmühle kennen sie. Der folgende Workshop zur Stressbewältigung machte ihnen Mut, auch einmal Nein sagen zu dürfen und nicht immer perfekt sein zu müssen. Alle gingen auseinander mit dem guten Gefühl, etwas dazu gelernt zu haben. Die Gartzer Heilpraktikerin Annelene Smend fasst zusammen, was wohl alle Frauen empfanden: "Unsere Werkstattrunde war viel zu kurz."

Die Unternehmervereinigung Uckermark führt am 14. März um 18 Uhr in Prenzlau in der Brüssower Allee 48a ihre Mitgliederversammlung durch. Das Präsidium für die nächsten zwei Jahre wird gewählt.

Von Eva-Martina Weyer


WOCHENSPIEGEL DES/ROS vom 11. Januar 2012

WOCHENSPIEGEL DES/ROS 2012


WOCHENSPIEGEL DES/ROS vom 12. Januar 2011

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